{"id":665,"date":"2017-03-03T18:48:48","date_gmt":"2017-03-03T17:48:48","guid":{"rendered":"http:\/\/rhoenklub-dipperz.de\/?page_id=665"},"modified":"2017-03-03T18:48:48","modified_gmt":"2017-03-03T17:48:48","slug":"synagogenbesuch-in-fulda","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/rhoenklub-dipperz.de\/index.php\/synagogenbesuch-in-fulda\/","title":{"rendered":"Synagogenbesuch in Fulda"},"content":{"rendered":"<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Besuch des j\u00fcdischen Kulturzentrums in Fulda<\/strong><\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich der Monatswanderung im November 2013 fand ein Besuch des j\u00fcdischen Kulturzentrums in Fulda statt. Es befindet sich in einem zwei-geschossigen Backsteinbau in der von-Schildeck-Stra\u00dfe\/Ecke Rangstra\u00dfe. 1987 wurde das Geb\u00e4ude nach Nutzung als st\u00e4dtische \u201eHilfsschule\u201c wieder der j\u00fcdischen Gemeinde durch die Stadt Fulda zur Nutzung \u00fcbergeben. Vor der Naziherrschaft war es die j\u00fcdische Schule von Fulda. Heute beherbergt das Kulturzentrum einen Versammlungsraum, ein Museum \u00fcber die Geschichte der Fuldaer Juden sowie im 1. Stock die Synagoge.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-668\" src=\"http:\/\/rhoenklub-dipperz.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/DSCF7691-300x225.jpg\" alt=\"\" height=\"225\" width=\"300\" srcset=\"https:\/\/rhoenklub-dipperz.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/DSCF7691-300x225.jpg 300w, https:\/\/rhoenklub-dipperz.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/DSCF7691-768x576.jpg 768w, https:\/\/rhoenklub-dipperz.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/DSCF7691-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Der Gemeindevorsteher Roman Melamed gab den 25 interessierten Besuchern einen \u00dcberblick \u00fcber die heutige j\u00fcdische Gemeinde von Fulda. Diese erhielt in 1990-Jahren einen kr\u00e4ftigen Zuwachs durch j\u00fcdische Personen\/Familien, die aus den L\u00e4ndern der ehemaligen Sowjetunion zugezogen sind. Sie umfasst derzeit ca. 450 bis 500 Mitglieder, die nach dem orthodoxen Ritus gef\u00fchrt wird. Zum Vergleich lebten 1933 1058 j\u00fcdische Personen in der Stadt Fulda. Das habe einem Bev\u00f6lkerungsanteil von 4 % entsprochen.<\/p>\n<p>Ein weiteres Thema waren die j\u00fcdischen Feiertage, wie z. B. der Sabbat mit seinen Besonderheiten oder das Chanukkafest, welches an die Wiedereinweihung des 2. J\u00fcdischen Tempels in Jerusalem 164 vor Christus erinnert und an dem jeden Tag jeweils eine weitere Kerze auf einem achtarmigen Leuchter angez\u00fcndet werde. Informativ waren auch die Ausf\u00fchrungen \u00fcber die j\u00fcdischen Speisegesetze. Hiernach werden Lebensmittel in solche eingeteilt, die f\u00fcr den Verzehr erlaubt (koscher) und nicht-koscher sind. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-670\" src=\"http:\/\/rhoenklub-dipperz.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/DSCF7690-150x150.jpg\" alt=\"\" height=\"150\" width=\"150\">Der heutige Umgang von Juden mit diesen Vorschriften sei sehr unterschiedlich und umfasse ein Spektrum von strenger Einhaltung durch orthodoxe Juden bis hin zu Nichtbeachtung durch s\u00e4kulare Juden. So unterscheide man erlaubte und nicht erlaubte Lebensmittel: so das Verbot von Blut oder das Fleisch von Tieren mit gespaltenen Hufen (z. B. Schweine), die Aufteilung von fleischigem und milchigen Lebensmittel. Beide d\u00fcrften nicht zusammen gegessen werden. Ein weiteres Thema war auch das T\u00f6ten von Tieren durch das sog. Sch\u00e4chten.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-666\" src=\"http:\/\/rhoenklub-dipperz.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/1-300x225.jpg\" alt=\"\" height=\"225\" width=\"300\" srcset=\"https:\/\/rhoenklub-dipperz.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/1-300x225.jpg 300w, https:\/\/rhoenklub-dipperz.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/1-768x576.jpg 768w, https:\/\/rhoenklub-dipperz.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/1-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Zum Abschluss stand der Besuch der Synagoge an. Jeder m\u00e4nnliche Besucher musste beim Betreten eine Kopfbedeckung, eine sog. Kippa tragen. In der Synagoge sind Frauen und M\u00e4nner getrennt. Der Raum diene in erster Linie dem Gottesdienst. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-669\" src=\"http:\/\/rhoenklub-dipperz.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/DSCF7685-300x225.jpg\" height=\"195\" width=\"260\" srcset=\"https:\/\/rhoenklub-dipperz.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/DSCF7685-300x225.jpg 300w, https:\/\/rhoenklub-dipperz.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/DSCF7685-768x576.jpg 768w, https:\/\/rhoenklub-dipperz.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/DSCF7685-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/>Das Heiligtum darin ist der Schrein mit der Thorarolle, die die f\u00fcnf B\u00fccher Mose beinhaltet.<\/p>\n<p>Der Besuch offenbarte den Besuchern interessante Informationen \u00fcber das kulturelle Leben des Judentums bzw. das Glaubensgut der Juden, \u00fcber die heute seitens der christlichen Kirchen gesagt wird, sie seien die \u00e4lteren Br\u00fcder und Schwestern im Glauben.<\/p>\n<p>Nach den geistigen und geistlichen Informationen wurde im Cafe Pr\u00fcfer dem leiblichen Wohl mit Kaffee und Kuchen etwas zugetan.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Text und Fotos: Bernhard Weber<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Besuch des j\u00fcdischen Kulturzentrums in Fulda Anl\u00e4sslich der Monatswanderung im November 2013 fand ein Besuch des j\u00fcdischen Kulturzentrums in Fulda statt. Es befindet sich in einem zwei-geschossigen Backsteinbau in der von-Schildeck-Stra\u00dfe\/Ecke Rangstra\u00dfe. 1987 wurde das Geb\u00e4ude nach Nutzung als st\u00e4dtische \u201eHilfsschule\u201c wieder der j\u00fcdischen Gemeinde durch die Stadt Fulda zur Nutzung \u00fcbergeben. 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