{"id":698,"date":"2017-03-06T18:49:59","date_gmt":"2017-03-06T17:49:59","guid":{"rendered":"http:\/\/rhoenklub-dipperz.de\/?page_id=698"},"modified":"2017-03-06T18:49:59","modified_gmt":"2017-03-06T17:49:59","slug":"zuse-museum","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/rhoenklub-dipperz.de\/index.php\/zuse-museum\/","title":{"rendered":"Zuse Museum"},"content":{"rendered":"<p><strong>Rh\u00f6nklubsenioren im H\u00fcnfelder Konrad-Zuse-Museum<\/strong><\/p>\n<p>Im Mittelpunkt der Seniorenwanderung im Februar 2011 stand der Besuch des Konrad-Zuse-Museums mit Stadt- und Kreisgeschichte in H\u00fcnfeld. Das in einem ehemaligen Schulgeb\u00e4ude unmittelbar neben der Stadtpfarrkirche St. Jakobus untergebrachte Museum l\u00e4dt zur Besch\u00e4ftigung mit der Geschichte und dem Naturraum des ehemaligen Kreises H\u00fcnfeld ein. Eine eigene Abteilung besch\u00e4ftigt sich mit dem Leben und Werk von Konrad Zuse, der von 1957 bis zu seinem Tod 1995 in H\u00fcnfeld lebte. Der Computer-Erfinder Zuse entwickelte seit den 30-iger Jahren des vorigen Jahrhunderts Rechenanlagen. 1941 stellte Zuse die erste voll funktionsf\u00e4hige programmgesteuerte und frei programmierbare Rechenmaschine der Welt vor. In der Ausstellung sind einige der dort gebauten Computer zu besichtigen, unter anderem die Rechenmaschine Z 22 von 1958, die als erste mit R\u00f6hren statt Relais-Schaltung arbeitete. Unter fachkundiger F\u00fchrung gew\u00e4hrte man uns in die Schwerpunktabteilung des Museums nicht nur ein Blick in diese bahnbrechende Erfindung, sondern auch in das Innenleben einiger Zuse-Computer. Im Vergleich zu den uns heute gel\u00e4ufigen Computern sind diese fr\u00fcheren Maschinen gewaltig in ihren Dimensionen und ihrer noch sehr geringen Schnelligkeit.<\/p>\n<p>Eine weitere Abteilung des Museums ist \u201eLeben mit der Grenze\u201c. Durch die Folgen des Zweiten Weltkrieges und des kalten Krieges wurde H\u00fcnfeld durch eine unmenschliche Grenze an den Rand der freien Welt gedr\u00e4ngt. Zahlreiche Utensilien von der ehemaligen DDR-Grenzanlage und Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nde ost- und westdeutscher Grenztruppen sowie umfangreiches Bild- und Textmaterial befinden sich darin.<\/p>\n<p>Ferner wird sakrale Kunst. d. h.&nbsp; \u2013 Zeugnisse des christlichen Kulturerbes und der Fr\u00f6mmigkeit, wie beispielsweise die Figur \u201eJosef mit dem Kind\u201c oder das Gem\u00e4lde \u201cPieta\u201c von Tischbein dem \u00c4lteren gezeigt.<\/p>\n<p>Eine Besonderheit ist das \u201ereiche M\u00e4dchen von Molzbach\u201c. Im H\u00fcnfelder Land gibt es zahlreiche Fundst\u00e4tten aus der Stein- und Bronzezeit. Ausgestellte werden z. B. Werkezeuge der Steinzeit, die teilweise \u00fcber 1 Million Jahre alt sind sowie die Nachbildung eine der bedeutendsten bronzezeitlichen Funde: Es ist \u201edas reiche M\u00e4dchen von Molzbach\u201c. Ihr Grab wurde Anfang der drei\u00dfiger Jahre bei Molzbach gefunden und hat daher seine Bezeichnung.<\/p>\n<p>Eine weitere Abteilung ist der Erinnerung an die Juden gewidmet. In ihr wird das Leben der ehemaligen j\u00fcdischen Mitb\u00fcrger des Altkreises H\u00fcnfeld beschrieben und stellt gleichzeitig die Region als neue Heimat f\u00fcr viele tausend Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten vor.<\/p>\n<p>In der jagdkundlichen Abteilung werden Flora und Fauna der Region mit zahlreichen Exponaten aus der Tier- und Pflanzenwelt sehr anschaulich dargestellt.<\/p>\n<p>Mit diesen und noch zahlreichen weiteren Gebieten hat das H\u00fcnfelder Museum uns Besuchern&nbsp; Einblick und Besch\u00e4ftigung mit der Geschichte von H\u00fcnfeld und dem Naturraum des H\u00fcnfelder Landes in hervorragender Weise gew\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Nach dieser umfangreichen geistig- historischen Information stand als n\u00e4chster Punkt eine Rast im Stadtcafe auf dem Programm, die von den 35 Teilnehmern dankbar angenommen wurde. Nach der leiblichen St\u00e4rkung gab es noch einen Spaziergang durch den H\u00fcnfelder Stadtpark bis zum Haselsee. Auf dem Weg warf man noch einen Blick in die Klosterkirche und machte einen Fotostop bei dem Konrad-Zuse-Denkmal.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rh\u00f6nklubsenioren im H\u00fcnfelder Konrad-Zuse-Museum Im Mittelpunkt der Seniorenwanderung im Februar 2011 stand der Besuch des Konrad-Zuse-Museums mit Stadt- und Kreisgeschichte in H\u00fcnfeld. Das in einem ehemaligen Schulgeb\u00e4ude unmittelbar neben der Stadtpfarrkirche St. Jakobus untergebrachte Museum l\u00e4dt zur Besch\u00e4ftigung mit der Geschichte und dem Naturraum des ehemaligen Kreises H\u00fcnfeld ein. Eine eigene Abteilung besch\u00e4ftigt sich mit &hellip; <a href=\"https:\/\/rhoenklub-dipperz.de\/index.php\/zuse-museum\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Zuse Museum<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-698","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/rhoenklub-dipperz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/698","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/rhoenklub-dipperz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/rhoenklub-dipperz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rhoenklub-dipperz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rhoenklub-dipperz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=698"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/rhoenklub-dipperz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/698\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/rhoenklub-dipperz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=698"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}